Experten wollen zeigen, warum ein Handy Krebs auslösen kann | Lafu GmbH

Die Referenten Brigitte Becker und Gary Zörner wollen mit einem Vortrag an der Delmenhorster VHS auf die Gefahren von Elektrosmog hinweisen. Ein Handy auf dem Nachtschrank könne für Schlafstörungen verantwortlich sein.

Delmenhorst. Selbst aus zehn Metern Entfernung strahlt ein Handy genug Elektrosmog aus, dass der menschliche Körper belastet wird – davon jedenfalls ist Baubiologin Brigitte Becker überzeugt, die am Freitag, 21. November, einen Vortrag zum Thema Elektrosmog in der Delmenhorster Volkshochschule (VHS) hält. Gemeinsam mit Gary Zörner vom Labor für chemische und mikrobiologische Analytik (Lafu) will sie auf die Gefahren aufmerksam machen, die aus der Benutzung von Smartphones, WLAN-Routem und ähnlichen Geräten entstehen. Deren Strahlung könne mit Messgeräten nachgewiesen werden.

„Ich möchte erreichen, dass sich Menschen über Elektrosmog genauso Gedanken machen wie über Ernährung“, erklärt Becker. Schließlich könne die Strahlenbelastung von Elektrogeräten zum Beispiel Schlafstörungen verursachen. ,,Das kann daran liegen, dass ein Handy auf dem Nachtschrank liegt“, erklärt Becker. Diese Probleme würden oft nicht bekannt.

Gary Zörner, der den Vortrag von Becker ergänzt, spricht von einer „unsichtbaren Gefahr“, die bei Elektrosmog lauere. In Kombination mit anderen Belastungen wie zum Beispiel Quecksilber (in Energiesparlampen enthalten) könne Elektrosmog für Krankheiten wie Alzheimer oder Krebs verantwortlich sein.

Mit dem Vortrag, der am Freitag, 21. November, um 19 Uhr in Raum 08 der VHS beginnt, setzt sich die Vortragsreihe von Lafu und VHS zu unbewussten Gefahren fort. Anmeldung unter (04221) 981800. Der Eintritt kostet 9 Euro. Anschließend lädt das Lafu zu einem Klönschnack mit Bio-ErdbeerBowle ein, wo weitere Fragen geklärt werden können.

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