Lafu-Chef in „Bulp Fiction“ zu sehen | Lafu GmbH

Dokumentarfilm über giftige Energiesparlampe, Macht, Gier und Lobby jetzt im Kino

„Bulb Fiction“ ist im Kino angelaufen. Thematisiert wird die „Scheinheiligkeit“ der Energiesparlampe zu Lasten der Umwelt und Gesundheit. Einen Beitrag dafür hat der Delmenhorster Ingenieur Gary Zörner geliefert.

Bei der „Richtlinie zur Regulierung von Lichtprodukten“, welche die Europäische Union 2009 veröffentlichte, scheint es nur einen Gewinner zu geben: die Industrie. Unabhängige Studien wurden dabei nicht berücksichtigt. Das zeigt der Film „Bulb Fiction“. Gary Zörner, Inhaber des Nordwolle- Labors für chemische und mikrobiologische Analytik (Lafu), der seit vielen Jahren auf die Lobbyarbeit und politischen Verstrickungen, insbesondere aber auf die Gesundheitsschädlichkeit der Energiesparlampe aufmerksam macht, leistet einen Beitrag im Film. Besonders erfreut ist er darüber, dass das Filmteam, welches einen Tag lang bei Lafu gedreht hat, Gesprächsinhalte zu weiteren Recherchen motiviert habe.

Der Film „Bulb Fiction“, der seit Donnerstag im Bremer Cinema (Ostertor) zu sehen ist, spannt den Bogen über den gesamten Lebenszyklus der Energiesparlampe, zeigt schonungslos, wie sehr die in ihr enthaltenen Substanzen, beispielsweise das Quecksilber, Menschen krank machen – von der Produktion in China, über die Nahrungskette bis hin zur Entsorgung der giftigen Altlast. Verdeutlicht wird zudem, welchen Energieaufwand es benötigen würde, um den Zyklus E-Lampe „sicher“ zu machen. „Versuchen Sie mal 80 Millionen Menschen über eine Gefahr aufzuklären, die unsichtbar ist“, sagt Gary Zörner. „Würde das Quecksilber aus den E-Lampen sofort krank machen, würden wir täglich schreiend durch die Gegend laufen.“ Statt das Krebsrisiko bei Kindern zu senken, würden selbst reiche Länder auf den Verdrängungsmechanismus setzen. „Selbst ein Totenkopf auf der Packung würde nichts nützen. Die einzige Möglichkeit ist, die Energiesparlampe zu verbieten.“ (nba)

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