Lafu gestaltet TV-Beitrag zu Kompost mit | Lafu GmbH

Die WDR-Aufnahmen im Labor für Chemische und MikrobiologischeAnalytik. Foto: Lafu

Im Delmenhorster Labor Lafu wurden am Sonnabend Aufnahmen zu Ergebnissen der Kompostanalysen durchgeführt. Lafu war schon an über 50 TV-Sendungen beteiligt. Es wurde vom WDR diesmal auch ausgewählt, weil es von der Bundesgütegemeinschaft Kompost (BGK) anerkannt ist. Untersuchungen im Rahmen der RAL-Gütesicherungen müssen von einem Prüflabor durchgeführt werden, das durch das Bestehen von Ringversuchen seine Qualifizierung nachgewiesen hat. In diesem Zusammenhang hat Lafu zwei geschulte und geprüfte Probennehmerinnen, die Bestandteil des Systems der Gütesicherung der BGK sind. Um die Qualität gängiger Fertigkomposte festzustellen, wurde die Lafu GmbH vom WDR beauftragt, Untersuchungen mit fünf Kompostprodukten durchzuführen.

Geprüft wurden unter anderem die Nährstoff- und Wassergehalte, die Deklaration sowie Kontaminationen durch Schwermetalle und Fremdstoffe wie Glas, Steine oder Plastik. Auf die Ergebnisse und die Bewertung können die Zuschauer am Mittwochabend gespannt sein. Der
Beitrag wird am heutigen Mittwoch im Rahmen des Magazins „Markt“ ab 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Kompost ist ein geringer Anteil an Fremdkörpern, wie z.B. Glas, Metall und Plastik. Auch wenn Produkte die geforderten Grenzwerte für Fremdstoffe einhalten, finden sich in Komposten Reste von Verunreinigungen.

Insbesondere die steigende Menge an Plastikmüll im Kompost ist Grund für Besorgnis. Der Abbau von Kunststoffen kann viele hundert Jahre dauern und führt dazu, dass Plastik in immer
kleinere Partikel zerfällt. Dieses Mikro- und Nanoplastik ist für das menschliche Auge unsichtbar, umgibt uns aber inzwischen in Luft, Boden und Gewässern. Doch damit nicht genug; beim Abbau von Plastik werden gefährliche Chemikalien wie Weichmacher, Stabilisatoren und Schwermetalle freigesetzt, welche toxisch, hormonaktiv und krebserregend sind.

Zusätzlich heften sich an der Oberfäche der Plastikpartikel weitere toxische Stoffe
an. Diese werden von Tieren aufgenommen und landen so am Ende der Nahrungskette
beim Menschen. Neuere Untersuchungen deuten darauf hin, dass Nanoplastik sich auch in pfl anzlichen Nahrungsmitteln anreichert.
(DR)

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