Lafu und VHS mit Vortrag – Auf die Gefahr von Wohngiften hinweisen | Lafu GmbH

Die Gesundheit kann durch Schadstoffe in Gebäuderäumen angegriffen werden. Darauf möchten das Labor Lafu und die VHS in einer gemeinsamen Veranstaltung am Freitag, 31. Januar, aufmerksam machen.

Gary Zörner ist Geschäftsführer des Labors Lafu, das seit 27 Jahren existiert. (Ingo Moellers)

Beim Delmenhorster Labor für Chemische und Mikrobiologische Analytik Lafu rufen täglich Menschen an, die das gleiche Anliegen haben: Sie fragen nach einer Überprüfung eines Gebäudes, wenn sie einen möglichen Zusammenhang mit ihren gesundheitlichen Problemen sehen. Das erzählt Tinola Zörner, die beim Lafu auf Gebäudeschadstoffe und Schimmel spezialisiert ist. Und sie unterstützt die Menschen, die solche Anrufe tätigen. Denn die baulichen Zustände sollen tatsächlich Einfluss auf die eigene Gesundheit haben, das können beispielsweise Kopfschmerzen oder Schlafstörungen sein. Darauf will Lafu nun auch noch einmal in einer öffentlichen Veranstaltung am kommenden Freitag, 31. Januar, von 18 bis 20.15 Uhr aufmerksam machen.

An dem Abend geht es um das Thema Wohngifte. Dort erfahren die Teilnehmer alles zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Wohngiften in Gebäuden und werden zudem darüber aufgeklärt, wie sie sich schützen können. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Vortragsreihe, die seit vielen Jahren in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Delmenhorst (VHS) stattfindet. Selbstverständlich würden sich die Referenten von Lafu über Besuch freuen. Sie halten es auch für wichtig, dass die Menschen über mehr Wissen zu dieser Thematik verfügen. Gerade, weil das ein Feld sei, indem nicht selten versucht wird, gefährliche Mängel zu vertuschen. „Das ist zum Beispiel oft bei Schulen der Fall. Sanierungen kosten nämlich viel Geld, das darf nicht rauskommen. Deshalb gibt es Interessen, die wollen, dass es nicht an die große Glocke gehängt wird“, erzählt Lafu-Geschäftsführer Gary Zörner. Transparenz und Kommunikation sind aber erforderlich, sagt auch Mitarbeiterin Renate Seyfert, um mit den großen Ängsten der Betroffenen umzugehen.

Im Vortrag am 31. Januar möchten die Labor-Mitarbeiter nun näherbringen, wie diese Gefahr im Wohnraum durch Schadstoffe entsteht. Ein Thema werden unter anderem Kombinationswirkungen sein, so können die Auswirkungen von bestimmten Substanzen wie Quecksilber oder Blei als Mix noch größer sein. Dabei erzählen sie von spannenden echten Fällen, die ihnen in ihrer täglichen Arbeit begegnet sind. „Wir nehmen die Teilnehmer mit auf die Reise zur Wahrnehmung“, erzählt Gary Zörner. Des Weiteren werden Probenahmen, Technik und Geruchsproben vorgestellt. Michael Kossack, ehemaliger Lafu-Mitarbeiter, zeigt den Alpha-Zerfall vom gefährlichen Edelgas Radon in einer Nebelkammer.

Ort der Veranstaltung ist der Raum 08 der VHS, die Teilnahme ist für neun Euro möglich. Als Ansprechpartner steht die VHS zur Verfügung, es kann angerufen (0 42 21 / 98 18 00) sowie eine Nachricht per E-Mail (info@vhs-delmenhorst.de) geschrieben werden.

 

Quelle: https://www.weser-kurier.de/region/delmenhorster-kurier_artikel,-auf-die-gefahr-von-wohngiften-hinweisen-_arid,1891947.html

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