Tödliche Kombinationswirkungen | Lafu GmbH

Giftcocktail Lebensmittelkontrolleure aus China informieren sich bei Lafu-Chef Gary Zörner

Aus dem ersten Besuch könnte dauerhafte Zusammenarbeit werden. Möglich wäre auch ein Praktikanten-Austausch.

DELMENHORST – Belastungen in Lebensmitteln und Giftstoffe in der Raumluft sind keine nationalen Probleme. Das wurde wieder deutlich, als 18 Frauen und Männer aus der chinesischen Provinz Hunan Montag das am Wollelager angesiedelte Labor für chemische und mikrobiologische Analytik (Lafu) besuchten. Professor Reinhard Strömer vom Studiengang Kulturmanagement/International Graduate Center an der Hochschule Bremen hatte den Kontakt zu Lafu-Chef Gary Zörner geknüpft. Mit Unterstützung seiner Mitarbeiterin, Diplom-Ingenieurin Renate Seyfert, und eines Dolmetschers klärte dieser die Gäste über die „Grenzenlosigkeit der Grenzwerte“ auf.

Für die chinesischen Wissenschaftsvertreter, die in ihrem Heimatland für die staatliche Lebensmittelkontrolle zuständig sind, waren die von Gary Zörner vorgetragenen Kombinationsmöglichkeiten völlig neu, wie ihr Sprecher Xiong Xiaosu bekräftigte. Die gewonnenen Erkenntnisse wolle man künftig in China umsetzen.

Der Lafu-Chef hatte ihnen zuvor das verheerende Zusammenspiel verschiedener Stoffe deutlich gemacht. Es gebe zwar gesetzlich vorgeschriebene Genzwerte, so Zörner. Doch beim Zusammenwirken verschiedener Stoffe ergäben sich neue Verbindungen ohne festgelegte Grenzwerte und Berücksichtigung der Einzelparameter.

„So bilden beispielsweise Kupfer und Pestizide eine hochgiftige Verbindung, die für Babys tödlich ist“, erläuterte der Diplom-Ingenieur. Äußerst schädlich entwickle sich auch das Zusammenwirken von giftigen Pestiziden im Blut beim Gebrauch von Handys. Durch den Elektrosmog würde die natürliche Bluthirnschranke überwunden und Pestizide könnten ungehindert ins Gehirn gelangen, so Zörner.

„Je weniger Belastung, desto mehr Lebensfreude“, gab Zörner den Chinesen mit auf den Weg und überreichte jedem eine „Lafu-Brille“. Wer durch sie hindurch eine Lichtquelle anpeilt, sieht lauter Herzchen. „So wird die Welt der Liebe sichtbar“, schwärmt Zörner. Er kann sich eine weitere Zusammenarbeit vorstellen und denkt in diesem Zusammenhang auch an einen Austausch von Praktikanten.

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