Vortrag: Unsichtbare Gefahren erkennen lernen | Lafu GmbH
Gary Zörner und Renate Seyfert referieren am 29. Januar über „Gesundes Essen und Trinken“

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der VHS statt. Auch das Schwarzlicht soll zum Einsatz kommen.

Delmenhorst. „Wir sind alle zu wenig aufgeklärt, wenn es um das Thema Hygiene im Lebensmittelbereich geht“, ist sich Gary Zörner, Geschäftsführer des Labors für Chemische und Mikrobiologische Analytik (Lafu) in Delmenhorst, sicher. „Sonst würden wir nämlich eine ganz andere Lebensmittel-Produktion fordern.“ Um eben diese fehlende Aufklärung auszugleichen, lädt das Lafu in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Delmenhorst zum Vortrag „Gesundes Essen und Trinken – Empfehlungen für Haushalt, Produktion und Gaststätten“ am Freitag, 29. Januar ein. Beginn ist um 18 Uhr in der Volkshochschule, Am Turbinenhaus 11.

Bereits seit 2013 gibt es die Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der VHS. „Das wäre jetzt die elfte Veranstaltung“, freut sich Kai Reske von der VHS über die erfolgreiche Weiterführung der Reihe. Das Thema Kontamination und Lebensmitteltechnik habe bereits in den vergangenen Vorträgen viel Interesse von Seiten der Besucher erfahren – deshalb widme man sich diesem nun erneut.

Neben Gary Zörner wird auch Ingenieurin Renate Seyfert referieren. Sie ist Expertin für Hygiene-Kontrollsysteme in Firmen und wird unter anderem das Hygienerecht sowie das „HACCP“-Konzept, ein System zur Kontrolle von Produktionsprozessen, näher beleuchten. Eine Besonderheit des Vortrags sei laut Zörner, dass die theoretischen Erklärungen stets von realitätsnahen Beispielen untermalt würden und auch das Schwarzlicht zum Einsatz komme. Damit könne man sehen, wo sich die unsichtbare Gefahr von Mikroorganismen überall verstecke. „Wir brauchen mehr Vorsorge in allen Lebensbereichen – in Gaststätten, im Imbiss, aber auch zu Hause“, mahnt der Ingenieur für Lebensmitteltechnologie. „Wenn das Kind erst in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät.“

Besonders gefährlich sei die Kombinationswirkung von Mikroorganismen. „Die Wirkungen addieren sich und die Giftigkeiten potenzieren sich zum Teil sogar“, weiß Zörner. Gerade bei der Lebensmittelproduktion – vom Rohstoff bis zur Verpackung – müsse man daher auf die kritischen Punkte achten. „Sonst werden aus belegten Brötchen ganz oft schon einmal belebte Brötchen“, sagt der Fachmann. Eine Anmeldung zum Vortrag ist bei der VHS möglich, Telefon  04221/98 18 00.

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