Vortrag von Toxikologe und Lafu Wie stark sind Delmenhorster Wohnräume belastet? | Lafu GmbH

Delmenhorst. Was kann ich gegen Elektrosmog tun und wie schütze ich mich vor Schwermetallen und Pestiziden in meiner Wohnung? Diesen und weiteren Fragen geht das Labor für Chemische und Mikrobiologische Analytik (Lafu) in Delmenhorst in seinem neuesten Vortrag auf den Grund.

Nach der positiven Resonanz bei Vorträgen zu Themen wie Quecksilber in der Umwelt, Schimmelpilze in der Wohnung oder Elektrosmog führt das Lafu seine Vortragsreihe an der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst fort.

An den vergangenen Vorträgen nahmen meist zwischen 70 und 100 Interessierte teil. Gary Zörner, Geschäftsführer des Lafu, hofft auch bei der kommenden Veranstaltung auf eine große Teilnehmerzahl. Als 14. in der Reihe trägt der Event-Vortrag am Freitag, 27. Januar, von 18 bis 20.15 Uhr, in den Räumen der VHS den Titel „Präventiver Gesundheitsschutz in Innenräumen! Was können wir gegen „unsichtbare“ Belastungen tun?“.

Themen betreffen jeden

Die Inhalte der Vorträge seien Themen, die die Menschen unmittelbar beträfen, merkt Martin Westphal, Geschäftsführer der Volkshochschule Delmenhorst, an. „Wir als VHS sehen es als unseren Auftrag, über solche Themen zu informieren“, betont er.

Zusammen mit Zörner und Renate Seyfert vom Lafu wird Referent Herman Kruse, Toxikologe an der Universität Kiel, etwas über die „unsichtbare Belastung“ erzählen. Kruse hat bereits für die Gemeinde Ganderkesee die von der Deutschen Bahn geplante Deponieumlagerung auf der Deponie Bookholzberg toxikologisch begutachtet und führt momentan eine Studie zu Kriegsrückständen in der Ostsee durch.

Praktische Beispiele

Hauptschwerpunkt des Vortrages werden Schadstoffe und Wohngifte in Innenräumen sein und wie sie entfernt werden müssen, damit man auf lange Sicht nicht belastet wird, berichtet Zörner. So ist beispielsweise die Kombinationswirkung von Pestiziden mit Schwermetallen wie Kupfer oder auch Elektrosmog ein Teil des Abends.

Zudem wird auch auf die daraus resultierenden Folgen, wie Schlafstörungen, Schwächung des Immunsystems oder Allergien eingegangen. Heute seien laut Zörner etwa 20.000 allergieauslösende Stoffe bekannt. Aber auch Kritik an den Ursachen beispielsweise durch die Chemieindustrie werde geäußert und auch sachlich begründet. Zörner kündigt außerdem noch eine kleine Überraschung an. „Wir sind nicht so trocken-langweilig und theoretisch. Wir bringen praktische Beispiele aus dem wahren Leben“, sagt er. Für Zörner steht der Spaß der Teilnehmer im Vordergrund. Deshalb findet, wie auch bisher, nach dem Vortrag eine Feier beim Lafu statt.

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