Welche Qualität hat unser Fertigkompost? | Lafu GmbH

Gary Zörner (rechts) zeigt dem TV-Team im Lafu-Labor die Deklaration auf den Kompostbeuteln.
Bild: Renate Seyfert

Delmenhorst. Dreharbeiten im Labor des Delmenhorster Unternehmens Lafu: Am vergangenen Wochenende hat dort ein TV-Team des Westdeutschen Rundfunks (WDR) Aufnahmen für eine Fernsehsendung zu den Ergebnissen von Kompostanalysen gedreht.

Dabei wurde die Qualität fünf verschiedener gängiger Fertigkomposte festgestellt. Geprüft wurden unter anderem die Nährstoff- und Wassergehalte, die Deklaration sowie Kontaminationen durch Schwermetalle und Fremdstoffe. Bereits ein geringer Anteil von solchen Fremdkörpern, wie zum Beispiel Glas, Metall und Plastik, sei ein Qualitätsmerkmal von Kompost. Auch wenn Produkte die geforderten Grenzwerte für Fremdstoffe einhalten, finden sich in Komposten Reste von Verunreinigungen.

„Dieses Mikro- und Nanoplastik ist für das menschliche Auge unsichtbar, umgibt uns aber inzwischen in Luft, Boden und Gewässern“, weiß Lafu-Geschäftsführer Gary Zörner. Beim Abbau von Plastik werden dazu gefährliche Chemikalien wie Weichmacher, Stabilisatoren und Schwermetalle freigesetzt, die toxisch, hormonaktiv und krebserregend seien. Für den Kompost wurden Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Lafu im Fernsehen zu sehen ist. „Wir waren schon an rund 50 TV-Sendungen beteiligt“, berichtet Gary Zörner. Die Ergebnisse und die Bewertung der Kompostanalyse können die Zuschauer am Mittwochabend um 20.15 Uhr im Beitrag „Gartenkompost im Check“ des Verbrauchermagazins „Markt“ im WDR sehen.

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