Vortrag: Elektrosmog – unterschätzte Gefahr für die Gesundheit | Lafu GmbH

Der Vortrag findet am Donnerstag, den 25.01.2018 von 18:00 bis 20:15 Uhr in der VHS, Turbinenhaus 11 (Raum 08) in Delmenhorst statt.

Referent: Dirk Herberg, Baubiologe, Geschäftsführer Umweltanalytik NRW
Referent: Dipl.-Ing. Gary Zörner, Lafu GmbH

Was ist eigentlich Elektrosmog? Welche technischen Felder umgeben uns, wie wirken sich diese Belastungen auf die Gesundheit aus und wie können wir uns schützen?

In unserem Lebensumfeld befinden sich u.a. folgende Strahlungsquellen, die wir teils wie selbstverständlich nutzen oder denen wir ausgesetzt sind:

Mobiltelefone/SmartPhones, W-LAN/Bluetooth, DECT–schnurlose Telefone, Babyphones und Spielekonsolen, Mobilfunkmasten/ Sendeanlagen, Mikrowelle, Radiowecker, Nachttischlampen, elektrisch betriebenes Kinderspielzeug, sog. Energiesparlampen (richtige Bezeichnung: Umweltverschmutzer-Lampe), LED, usw..

Die unsichtbare Strahlung wirkt sich auf unseren Körper aus. Dieser reagiert mit Kopfschmerzen, Nervosität, Immunschwäche, Schlafstörungen, Allergien, Hormonstörungen, Krebs usw..

Wie können wir die gesundheitlichen Auswirkungen vermeiden oder zumindest minimieren?

Forschungsergebnisse von L. Salford, Universität Lund, Schweden: „Unsere Forschungen zeigen, dass die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-
Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, ins Gehirn zu gelangen.“ Die Blut-Hirn-Schranke schützt Gehirn und Nervensystem normalerweise vor den im Blut vorhandenen Giften und Schlackenstoffen. (L.G. Salford et al., 29.01.03)

Elektrosmog und Lärmbelastung

Elektromagnetische Strahlung ist grundsätzlich ein Naturphänomen. Die natürliche Strahlung hat die Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten entscheidend beeinflusst. Zellen, Gewebe, Organe und Organismen funktionieren nicht allein über chemische Reaktionen, sondern sind auch durch elektromagnetische Vorgänge miteinander verbunden.

Die Ausbreitung künstlicher elektromagnetischer Wellen wie z.B. Mobilfunk, DECT und WLAN, hat aufgrund der technischen Entwicklung in den vergangenen 100 Jahren extrem zugenommen. Menschen sind auf diese Weise permanent künstlicher Strahlung ausgesetzt, die wesentlich höher als die natürliche Strahlung ist. Die Überlagerung von natürlicher und technisch erzeugter Strahlung kann zu Befindlichkeitsstörungen und zahlreichen Erkrankungen führen.

Auf die Vorzüge moderner Kommunikationsmöglichkeiten will heute niemand mehr verzichten. Der vorsorgliche Umgang mit der Strahlenbelastung kann aber entscheidend negative Auswirkungen reduzieren.

Durch moderne Messtechnik können wir die Strahlenwerte ermitteln und Wege zur Reduzierung aufzeigen.

Auch Schall und Lärm belasten den Alltag vieler Menschen in zunehmender Weise und wirken sich negativ auf das Wohlbefinden und die Arbeitsleistung aus und können zu Erkrankungen führen. Besondere Herausforderungen ergeben sich bei der Gestaltung der Raumakustik in öffentlichen Gebäuden, z.B. in Schulen.

Beim Vortrag werden mit zahlreichen Messgeräten verschiedene Strahlungsarten angezeigt oder hörbar gemacht.

Immer mehr Funkanwendungen, immer schnellere Datenübertragung führen zu immer mehr Elektrosmog. Die Auswirkungen dieses weltweiten Feldversuchs auf alles Leben waren anfänglich unbekannt. Nun gibt es immer mehr wissenschaftliche Hinweise und Beweise bzgl. der biologischen Risiken.

Die Industrie verdient viel Geld, die Regierung legt großzügig hohe Grenzwerte fest. Ein Umdenken ist in vielen gesellschaftlichen Bereichen notwendig, damit eine Beweislastumkehr durchgesetzt werden kann: Erst wenn bewiesen ist, dass z.B. eine Strahlung, eine Technologie oder eine Chemikalie keine negativen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt hat, darf sie angewendet werden.

Und wie sieht die Berichterstattung in den Medien aus? Können wir einen unabhängigen Journalismus erwarten, wenn wir sehen, wofür Werbemillionen ihren Besitzer wechseln? Auch hier müssen kritische Inhalte für Gesundheits- und Umweltschutz verstärkt eingebracht werden.

Wissen ist Macht. Eigenverantwortliches Handeln schützt die Gesundheit. Nicht-Wissen schützt die Industrie.

Der Lafu Geschäftsführer stellt auch brisante und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu den komplexen Kombinationswirkungen zwischen chemischen, mikrobiologischen und physikalischen Belastungen vor.

Die Referenten greifen die genannten Themen auf und werden über eigene Beispiele aus der Praxis und Forschung berichten und freuen sich auf einen interessanten „belebten“ Abend mit freudig strahlenden Gesichtern.

Im Anschluss an den Vortrag wird bei Lafu zur Feier mit Feuerzangenbowle eingeladen.

Flyer zur Veranstaltung

Anmeldung
VHS Delmenhorst
Kurs-Nr. 18A5343 
Tel.: 04221 / 981800
info@vhs-delmenhorst.de
Kosten: 9 Euro